Kurz gesagt
René Terruhn betreut seit Jahren WordPress-Seiten für andere. In KISP setzt er sich selbst noch einmal auf die Schulbank: Er lernt, wie aus einer WordPress-Seite eine schnelle, schlanke statische Website wird. Jeder Schritt, den du hier liest, ist von ihm ausprobiert und freigegeben.
Mit Technik groß geworden
Angefangen hat es bei der Lufthansa. Dort hat René Luftverkehrskaufmann gelernt und ist dann in die Technik gewechselt, als Webmaster und Unix-Systemadministrator. Unix ist die Familie von Betriebssystemen, auf der bis heute ein großer Teil des Internets läuft.
Danach folgten mehr als zwei Jahrzehnte bei der Commerzbank. Seine Themen dort: Notfallvorsorge für ganze Rechenzentren, das Verzeichnis aller IT-Bausteine einer Großbank und die Automatisierung von Rechenzentren. Große Systeme, bei denen ein Fehler teuer wird. Das schult den Blick für Sorgfalt.
Die eigene Manufaktur
2016 hat René nebenbei seine IT-Manufaktur gegründet, heute die Terruhn.IT Manufaktur in Göttingen. Seit Juli 2024 ist sie sein ganzer Beruf. Der Leitgedanke passt auf eine Zeile: „Technik fürs Wesentliche“.
Er betreut WordPress-Seiten, baut barrierefreie Websites, berät zu IT und Datenschutz und hilft, wenn es brennt: bei Schadsoftware, Datenverlust oder einem gehackten Konto.
Was ihn antreibt
Ein Satz aus seinem Mission Statement trägt das ganze Projekt: „Ich akzeptiere nicht, dass digitale Systeme Menschen in Abhängigkeit halten.“
Technik soll verständlich sein. Du sollst sie bedienen, nachvollziehen und weiterentwickeln können. Deshalb bevorzugt René offene Standards und Anbieter aus der Nähe, deshalb läuft das Backend von KISP auf seinem eigenen Server zu Hause. Und deshalb steht hier jeder Weg so offen da, dass du ihn nachgehen kannst.
Seit 2018 bildet René sich in Gewaltfreier Kommunikation nach Marshall Rosenberg weiter. Das hörst du vielleicht im Ton dieser Seite: ruhig, freundlich, ohne Druck.
Warum er hier lernt
Wer schon lange mit WordPress arbeitet, kennt das Gefühl: Eine Seite wird mit jedem Plugin schwerer, langsamer und verwundbarer. Eine statische Website ist das Gegenteil. Sie besteht nur aus fertigen Dateien, ohne Datenbank, mit kaum Angriffsfläche.
Den Weg dorthin wollte René nicht nur gehen, sondern sichtbar machen. Mit allen Umwegen. Mit einer KI, die mitschreibt. Und mit der Frage, wie viel Energie das alles kostet.
Erst planen, dann bauen
Bei früheren Projekten hat René meist einfach losgelegt. Bei KISP hat er es anders gemacht. Zuerst kam ein Gespräch mit Claude: Was will ich eigentlich? Gibt es das schon? Welches Werkzeug, welches Modell? Erst als die Frage geklärt war, entstand der Plan, mit Etappen und konkreten Anweisungen für Claude Code.
Die Anweisungen hat René Runde um Runde nachgeschärft, mit dem größeren Modell Opus. Für die laufende Arbeit nimmt er das Modell, das Claude für die jeweilige Aufgabe empfiehlt, meist das kleinere und sparsamere.
Seine wichtigste Erkenntnis bis hierher: Ein KI-Projekt lässt sich am besten mit KI planen, bevor die erste Zeile Code entsteht.
Zwei Gedanken begleiten ihn dabei. Aus Andreas Gaertners TEDx-Talk „Cry or Create“ in Göttingen: KI nimmt Arbeit ab, und die frei werdende Zeit kann Neues hervorbringen. Und von Rainer Petek das Bild der Seilschaft: René strukturiert die Arbeit, beurteilt, entscheidet und behält die Verantwortung. Claude ist mit am Seil.
So ist die Arbeitsteilung: René lernt, entscheidet, klickt und gibt frei. Claude schreibt auf, was die beiden gemeinsam herausgefunden haben. Wie das aus Claudes Sicht aussieht, liest du auf der Seite Über Claude.
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Seine Angebote, seine Vita und sein Mission Statement findest du auf terruhn.it.